der Rote Baron

Pilotenlegende – der Rote Baron

Wer war der Rote Baron und wieso nennt man ihn eigentlich so? Das sind die ersten Fragen, die einem bei der Fliegerlegende durch den Kopf schießen. Der Mythos des Roten Barons schwirt in all unseren Köpfen, doch selten kennt einer die tatsächliche Person, noch seine Leistung für die Luftfahrt.

Manfred von Richthofen ist der Rote Baron

Der Mythos nimmt seinen Lauf mit dem Eintritt ins Militär. Ab 1909 besucht von Richthoven die Hauptkadettenanstalt Lichterfelde. Er tritt 1911 als Fähnrich in das Ulanen-Regiment „Kaiser Alexander III. von Rußland“ (Westpreußisches) Nr. 1 in Militsch ein, wobei die Ernennung zum Leutnant am 19. November 2012 nach Besuch der Militärschule folgt.

Von 1909 bis 1911 besucht er die Hauptkadettenanstalt Lichterfelde und tritt im Frühjahr 1911 als Fähnrich in das Ulanen-Regiment „Kaiser Alexander III. von Rußland“ (Westpreußisches) Nr. 1 in Militsch ein. Dort wird er nach dem Besuch der Kriegsschule am 19. November 1912 zum Leutnant ernannt, sodann der 3. Eskadron in Ostrowo zugeteilt. Nach verschiedensten Aufgaben und Orten während des ersten Weltkriegs lässt sich von Richthofen zur Fliegertruppe versetzen. Nach Ausbildung bringen ihn die ersten Einsätze als Pilot an die Ostfront. Wobei er hier noch als Aufklärungsflieger unterwegs ist. Ab August wird er zur Brieftauben-Abteilung Ostende abkommandiert, die im Grunde das erste Kampfgeschwader der OHL ist. Erneut lässt sich von Richthoven versetzen, anschließend nach Metz. Hier folgt die Ausbildung zum Flugzeugführer. Als Mitglied der 8. Kampfstaffel des 2. Kampfgeschwaders ist von Richthoven ab März 1916 wieder vor Verdun im Einsatz. Im September 1916 kommt er schließlich zur Jagdstaffel (Jasta) 2.

Nach 16. Luftsiegen erhält Manfred von Richthofen den Orden Pour le Mérite, die höchste preußische Tapferkeitsauszeichnung.

Im Januar 1917 übertrug man von Richthofen die Führung der Jagdstaffel 11. Am 22. März 1917 wird er Oberleutnant, bereits zwei Wochen später wird er am 6. April 1917 zum Rittmeister befördert. Beide Beförderungen erfolgen aufgrund seiner besonderen Verdienste frühzeitiger als gewohnt. 19 seiner 80 Luftsiege in ganz oder teilweise rot gestrichenen Fokker-Dreideckern erzielte von Richthofen in der Fokker Dr. I.

Das Flugzeug

Der erfolgreichste Jagdflieger Manfred von Richthofen fliegt zum größten Teil die Fokker DR. I. Bei der Focker handelt es sich um ein Dreidecker Jagdflugzeug. Hersteller sind die Fokker Flugzeugwerke mit Sitz in Schwerin. Die Fokker besitzt eine Motorleistung von 110 PS, eine maximale Geschwindigkeit von 160 km/h. Die Bewaffnung besteht aus zwei starren, synchronisierten MG 08/15, die durch den Propellerkreis feuern.

In diesem Flugzeug wird Manfred von Richthofen, der rote Baron, nicht nur berühmt, sondern in diesem Flugzeug stirbt er auch am 21. April 1918.

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